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Es soll ein Tag werden, der ganz im Zeichen der lokalen Kultur steht. KIM – die Kulturinitiative Menden – hat für Samstag, 13. Juli, zum CityKult 2013 in die Innenstadt eingeladen. Für Mendener Kulturschaffende endete jetzt die Bewerbungsfrist. Auf die Kulturinitiative kommen nun arbeitsreiche Wochen zu. Die WP sprach mit Stephan Wiggeshoff von KIM über das große Kulturfest.

Frage: Die Kulturinitiative betritt mit einer solchen Veranstaltung Neuland in Menden. Wie ist denn die Resonanz?

Stephan Wiggeshoff: Wir haben rund 45 Bewerbungen bekommen. Bei gutem Wetter können wir wohl alle auf die Bühne bringen, bei schlechtem Wetter wird es vermutlich eng werden, weil dann die Bühne vor dem Alten Rathaus wegfallen wird. In beiden Fällen wird es für alle aber nur kurze Bühnenzeiten geben. Wenn Besuchern dann das aktuelle Programm gerade nicht so gefällt, können sie einfach warten und gucken, was im Anschluss kommt.

Können Sie schon etwas dazu sagen, was die Besucher am 13. Juli sehen und hören werden?

Eigentlich hatte ich bei den Bewerbungen vor allem mit reichlich Gitarren-Rock gerechnet. Das war aber gar nicht so. Es wird ein vielfältiges Musikprogramm geben, wir haben aber auch bildende Künstler und Theatergruppen dabei – also eine sehr breite Mischung. Es sind wirklich sehr schöne Sachen darunter. Schulen und junge Leute haben sich beworben, aber durchaus auch Ältere. Für den Abendbereich ist geplant, den Bürgersaal ein bisschen zum Partybereich umzufunktionieren. Und für die Zeit nach 22 Uhr möchten wir noch in der ein oder anderen Kneipe mit Live-Musik weitermachen.

Das bedeutet, auf Sie und Ihre Mitstreiter kommen arbeitsreiche Wochen zu. Und dann müssen Sie auch noch, falls es regnet, einen Plan B in der Tasche haben...

Wir werden zwei Programme stricken – eines für gutes und eines für schlechtes Wetter. Unter dem Zeltdach werden zwei Bühnen stehen, die ja bekannte Mendener-Sommer-Bühne und zusätzlich das Kulturmobil. Bei gutem Wetter nutzen wir auch die Bühne vor dem Alten Rathaus, und im Bereich zwischen Zeltdach und Rathausplatz wird ebenfalls etwas passieren. Straßenmalerei zum Beispiel und Mitmachangebote für die Besucher. Das alles technisch zu planen und 40 Gruppen über die Bühne zu bringen, ist eigentlich ja eine Aufgabe, die wir gar nicht schaffen können. Es muss bestimmt hin und wieder improvisiert werden. Aber ich kann jetzt schon sagen: Es wird ein kurzweiliges Programm geben und wir werden eine gute Moderation haben.

Wie geht’s für KIM jetzt weiter?

Wir werden wohl in etwa drei Wochen soweit sein, dass wir über die ersten Programmpunkte beim CityKult sprechen können. Zwischenzeitlich müssen wir uns noch um Banner und Plakate kümmern. Für CityKult ist es gut, dass wir nun in die Mach-Phase kommen. Aber auch das müssen wir üben – wie wir uns organisieren und wer welche Aufgaben übernimmt. Wir machen das alle nebenbei. Mit den Finanzen sind wir schon auf der guten Seite – wir arbeiten ja komplett über Sponsoren. Beim ersten Mal muss man erstmal auch zeigen, dass man’s kann. Aber es sieht alles ganz gut aus, und Ende Juni sollten wir fertig sein mit Programm und Plakaten.

Und Ihr erstes Fazit nach Start der Kulturinitiative?

Wir sind zufrieden und ganz gut im Fahrwasser. Von allen, denen wir von uns erzählen, bekommen wir Zuspruch. In Kürze werden wir eine weitere Ausstellung präsentieren, bis zum CityKult vielleicht sogar zwei. Auch beim langen Einkaufsabend am kommenden Freitag werden wir uns sehen lassen. Und wir sind vor allem gespannt auf den 13. Juli!

Quelle: Thekla Hanke, Der Westen 28.05.2013

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